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Escalante – Kanab
Nach dem Auszug aus unserer Blockhütte bringen wir im Informationszentrum des BLM ( Bureau of Land Management) den Straßenzustand der Cottonwood-Canyon-Road in Erfahrung. Wie erwartet, machen die Gewitter der letzten Tage die Straße unbefahrbar. Ein Stück versuchen wir trotzdem – siehe Video. Alternativ machen wir eine Wanderung im „Bryce Canyon NP“. Danach fahren wir zum Hotel nach Kanab. Abends besuchen wir den „Coral Pink Sand Dunes State Park“ bis uns ein Gewitter zum Gehen auffordert.
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Das BLM-Informationszentrum (Bureau of Land Management) in Cannonville gibt folgendes bekannt:
HC2WD to Grosvenor Arch from the north. Impassable mud hole near Lower Hackberry trailhead.
Ich lasse mich auf keine Experimente ein, habe aber trotzdem ein wenig Spaß im Hackberry Creek.
Vorher treffen wir zwei echte Cowboys, die ihre Tiere zusammentreiben.
Torrey – Escalante
Nach dem Frühstück im Days Inn fahren wir in den Capitol Reef Nationalpark. Am Ende des Scenic Drives lassen wir das Auto stehen und wandern in die Capitol Gorge zu den Waterpockets (mit Wasser gefüllten Felsspalten). Nach dem Verlassen des Parkes fahren wir über Boulder nach Escalante/Utah und beziehen dort unsere Cabin. Abends suchen wir einen Cache, besuchen einen sehenswerten Mineralienhändler und bestaunen freilebende Kolibris.
Arches Nationalpark
Nach dem Frühstück fahren wir in den Arches NP. Am Ende der Stichstraße beginnt der „Devils Garden“. Wir wandern den Trail entgegengesetzt und beginnen mit dem Primitiv Loop. An der Double-O-Arch treffen wir auf viele entgegenkommende Touristen. Nach 5 Stunden fahren wir zurück nach Moab und kaufen ein paar Lebensmittel ein. Doro macht es sich am Pool bequem. Das Abendprogramm steht noch nicht fest…




Grand Canyon Nationalpark – Page
5:45 Uhr kriechen wir aus dem Equinox. Der Regen hat aufgehört, es ist mit 8° Celsius deutlich zu kühl. Nach dem Frühstück stehen schon die Bewerber für die Campsite auf der Matte. Unser Nachfolger erzählt, dass er später im Watchtower Musik macht. Nach dem Abbau des gefluteten Zeltes besuchen wir „Red Heart“ und hören ihm zu. Nachdem der Canyon aus dem Nebel aufgetaucht und die Fotos auf der Karte sind, machen wir uns Richtung Page / AZ auf den Weg.



Flagstaff – Grand Canyon Nationalpark
Nach dem Frühstück fahren wir in Richtung Sedona / Arizona. Das Wetter ist immer noch regnerisch. In Sedona besichtigen wir die Mainstreet und gucken uns die Red Rocks an, die langsam aus dem Nebel auftauchen. Weiter geht es in Richtung Grand Canyon. Es fängt wieder an zu regnen und die Wolken werden dichter. Auf dem Campground „Desert View“ haben wir Glück und bekommen noch einen Platz. Nach dem Zeltaufbau kommen Schauer und Gewitter – die Nacht schlafen wir im Auto. Prost!

Las Vegas – Flagstaff
Nach dem Frühstück im Terrible’s fahren wir über den Hoover Dam in Richtung Kingman / Arizona. Hier biegen wir auf die „Historic Route 66“ ab und folgen ihr bis Seligman / Arizona. Auf der Interstate 40 fällt die Temperatur um 20° Celsius und es fängt an zu regnen. Statt Camping ist Motel angesagt.
Travelodge Flagstaff – NAU Conference Center
21./22.05.2009
gebucht über die Homepage
1 night (1 Room): USD 37.80
Taxes: USD 3.91
* Total: USD 41.71

Albuquerque – Alamosa
05:30 Uhr
Der Blick aus dem Fenster zeigt einen überschwemmten Parkplatz und Regen, der Blasen wirft. Der Weatherchannel im Fernsehen zeigt aber, dass das Niederschlagsband bald durch sein dürfte. In einer Werbepause sehe ich diese ballonbezogene Werbung: Honda Pilot. Dazu fällt mir spontan Bernhard und sein kürzlicher Start auf dem FKK-Gelände am Sonnensee ein… 🙂
Ich hole mir einen Kaffee an der Rezeption und packe meine Sachen.
Mal sehen, wie sich das Wetter am „Great Sand Dunes NP“ entwickelt. Informationen auf deutsch über die Dünen gibt es hier: klick!
Demnächst mehr…
07:25 Uhr
Ich sitze im Auto, alles verladen…
Ich habe einen Blick auf einen Regenwasserkanal geworfen, der hinter dem Hotel verläuft. Eine reissender Strom tobt den Kanal herunter…
Ich fahre tanken, vermutlich der günstigste Preis auf der Reise: 3,25 $ für die Gallone.
Beim Verlassen der Tankstelle sehe ich die Leuchtreklame von „Denny’s“ nebenan. Hmmh, ein herzhaftes Frühstück ist auch nicht schlecht. Ich betrete den gut gefüllten Gastraum (es ist immer noch nicht 08:00 Uhr!) und bekomme einen Platz zugewiesen.
Die anwesenden weiblichen Gäste sehen überwiegend aus, als wenn sie sich vor dem Adipositas-Treffen noch mal schnell stärken wollten. 😉
Ich ordere wieder die bewährte gußeiserne heiße Pfanne „Sizzling Breakfast Skillet“ ala Southwest.
Der Regen in der Nacht hat anscheinend das Flachdach überfordert: zwei Eimer im Gastraum fangen das aus der Decke tropfende gelbe Wasser auf.
Nachdem ich das opulente Mahl bezahlt habe und in meinem SUV sitze, bemerke ich auf dem Hotelparkplatz nebenan mehrere Ballonteamfahrzeuge. An einem ist schon Bewegung und ich quatsche die Lady an.
Es ist das Team „Oggy – the friendly Dragon„. Ich biete einen Pintausch an und bin nun im Besitz einer schönen Sonderform. Nach einem kurzen Plausch fahre ich weiter in Richtung Norden.
10:00 Uhr
Ich treffe in Santa Fe ein und suche mir einen Parkplatz in der Nähe der Innenstadt. Dann schlendere ich durch die malerische Umgebung der Kathedrale des heiligen Franz von Assisi.
11:15 Uhr
Ich fahre weiter über die 285 in Richtung Norden.
Nach kurzer Zeit überquere ich den Rio Grande über eine primitive Hängebrücke.
War natürlich nur Spaß – es ist nur eine private Brücke.
Ich fahre nach einer schönen Strecke in die Ortschaft Taos. Gerhard hatte sie mir als seheswert empfohlen. Leider ist sie total überfüllt. Alle Straßen sind rechts und links zugeparkt. Menschenmassen strömen durch den Ort. Ich sehe ein Schild mit dem Hinweis auf das 25. Wool Festival. Ich fahre aus der Stadt heraus und versuche bei einem Bäcker einen Kaffee und einen Donut zu erwerben. Nachdem ich einen (entfernten) Parkplatz gefunden habe, stehe ich vor der Bäckerei in einer ellenlangen Schlange. Nee, da habe ich keine Lust drauf. Ich fahre weiter.
Irgendwann später komme ich in Fort Garland an.
Nach einer Erkundsrunde halte ich an einem Supermarkt. Ich brauche noch ein Brot für die Übernachtung im Nationalpark. Der Markt sieht leergeräumt aus und die Auswahl an Brot beschränkt sich auf wabbeliges Weißbrot in der Tüte. Ich verzichte.
Ich tanke an der nebenan gelegenen Tankstelle und kaufe mir einen Karton mit Mindonuts. Außerdem einen Becher frischen Bohnenkaffee. Dazu gibt es kostenlos einen abgepackten Minikuchen.
Weiter geht es.
Kurze zeit später biege ich von der 160 ab und fahre ich Richtung Great Sand Dunes NP, die nach kurzer Zeit schon zu sehen sind.
Am Einfahrtschild mache ich ein paar Fotos.
Der Kontrollpunkt ist nicht besetzt. ein Schild bittet darum, den Eintritt bei der Ausfahrt zu zahlen. Egal, habe eh eine Jahreskarte.
Ich fahre am Visitorcenter vorbei in Richtung Campground. Der sieht sehr leer aus. Die Belegung erfolgt im Self-Registration-Verfahren. Man sucht sich einen freien Platz aus. Anschließend füllt man ein Formular in Umschlagsform aus und steckt das Geld für den Platz (14 $ pro Nacht) in den Umschlag und reisst einen Abschnitt ab. Der Umschlag kommt in eine Art Safe. Der Ranger kann später anhand des Abschnittes kontrollieren, ob bezahlt wurde.
Ich stelle fest, dass ich nicht genug Kleingeld dabei habe. Ich drehe eine Runde über den Platz, treffe aber niemanden an.
Ich fahre zum Visitorcenter.
Hatte ich schon das Wetter erwähnt? Nein? Na dann: kalter, boeiger Wind. Regenwolken in Sichtweite. Und Kälte!
Im Visitorcenter schlendere ich durch die Souvenirabteilung, finde aber nichts ansprechendes (kein Platz mehr im Gepäck).
Die Kassiererin spricht mich auf einmal auf deutsch an.
In einem netten Gespräch stellte sich heraus, dass sie mit ihrem Mann schon vor längerer Zeit nach Colorado ausgewandert ist und in der Nähe des Parks ein Haus hat. Wir unterhalten uns eine Zeit über dies und das, dann muss ich jedoch weiter. Ich fahre zum Parkplatz in Dünennähe. Aufgrund des Windes ziehe ich mir zwei Fleecejacken übereinander und schnappe mir mein Stativ. Ganz weit weg sehe ich kleine Punkte auf den Dünen: Menschen. Ich mach mich auf den Weg – zunächst durch härteren, später durch weichen Sand.
Ich beschließe, die vor mir liegende hohe Düne zu erklimmen und mache mich auf den Weg.
Ein jeder kann sich denken, wie anstrengend es ist, im weichen Sand zu wandern. Und dann auch noch bergan. Ein Schritt vor, dann rutscht man wieder zurück. Nach kurzer Zeit bin ich total durchgeschwitzt und ausser Atem. Ach ja, ich habe die Höhe vergessen: die Dünen liegen 2.490 Meter über NN. Nach 45 Minuten erreiche den anvisierten Dünengipfel und muss enttäuscht feststellen, dass dahinter noch höhere Dünen sind. Egal, noch einen Abstieg durch ein Dünental und ein erneuter Aufstieg müssen nicht sein. Ich mache ein paar Bilder…
Ich mache mich auf den Abstieg und beobachte den Himmel und die Wolkenformationen.
Ich habe imme weniger Lust auf eine Nacht im Zelt. Regen ist im Anmarsch, der Wind nimmt zu und die Temperatur ab.
Ich entschließe mich, in Alamosa nach einem Hotel zu suchen.
Auf dem Weg dorthin sehe ich folgende Wolkenformation:
In Alamosa scheinen sich alle Motels / Hotels mit dem Preis abgesprochen zu haben. Ich klinke mich bei Hotel8 kurz in das WLAN ein und recherchiere. Bringt aber auch nichts. Ich steige im Days Inn für 65 $ die Nacht ab, habe aber zumindest ein kleines Frühstück dabei.
Kosten:
- 12,734 Gallonen (56,09 Liter) getankt für 41,50 $ = 28,23 €
- 8,002 Gallonen (35,25 Liter) getankt für 28 $ = 19,05 €
- Hotel „Days Inn“ Alamosa 59,39 $ plus 6,41 $ Tax = 44,76 € (inklusive Frühstück)
Durango – Albuquerque
Aus Zeitmangel mal die Kurzfassung:
Aufstehen in bekannter Morgenstunden. Frühstück bei McDonalds (gar nicht so schlecht – und Kaffee ohne Ende). Temperatursturz an de Stadtgrenze auf 1° Celsius. 08:00 Uhr Einfahrt in den Nationalpark „Mesa Verde“. 09:30 Uhr bis 10:30 Uhr Führung mit einer Rangerin durch den „Cliff Plalace“. Weiterfahrt über Cortez nach „Four Corners“. An diesem Punkt grenzen (einzigartigartig in den USA) vier Bundesstaaten aneinander (Arizona, Utah, Colorado, New Mexico). Das Monument befindet sich auf dem Indianergebiet der Navajo Nation. Ich fahre weiter nach Farmington / New Mexico und esse dort mexikanisch bei „Taco Bell“. Da das Einchecken beim reservierten Hotel nicht klappt (Zimmer noch nicht fertig, dauert noch eine Stunde, keine Karten für Internetzugang mehr vorhanden, Stadt macht einen nichtssagenden Eindruck) storniere ich die Reservierung und fahre weiter nach Albuquerque.
Ich checke hier einen Tag eher im reservierten Zimmer ein. Alles klappt, dank der Bemühungen des überaus freundlichen Hotelangestellten, problemlos.
Kosten
- 12,006 Gallonen (52,89 Liter) getankt für 45,01 $ = 30,62 €
- 8,638 Gallonen (38,05 Liter) getankt für 31 $ = 21,09 €
- Motel 6 Albuquerque-Carlisle 45,99 $ plus 5,92 $ Tax = 35,31 €
Arches Nationalpark
Um 06:45 Uhr krabbele ich aus dem Zelt (ich habe Urlaub und die Sonne geht erst in 20 Minuten auf). Das Thermometer des SUV zeigt 14° Celsius an. Durch den Wind fühlt es sich aber kälter an. Nach der Morgenwäsche muss der Windstopper herhalten. Nach dem Frühstück mache ich mich startbereit und fülle den Rucksack mit Wasserflaschen. Die Empfehlung des Nationalparkes: 1 Gallone Wasser am Tag!
Gegen 08:15 Uhr starte ich und besuche zunächst die Skyline Arch.
Gegen 08:30 Uhr treffe ich am Devils Garden Trailhead ein. Mittlerweile ist mir so warm, dass der Fleece im Rucksack verschwinden kann. Kurze Zeit später treffe ich an der Landscape Arch ein.
Der Weg (bzw. Trail) wird langsam schweriger. Immer weniger Touristen folgen mir. Ich gehe an der Partition Arch und der Navajo Arch zur Double O Arch und mache dort eine kleine Pause. Zwischendurch bewundere ich die aussergewöhlichen Formen des Sandsteines.
Hinter der Double O Arch setzt sich der „Primitive Trail“ fort. Diverse Schilder waren vor dem Weg. Ich wage mich jedoch in das Labyrinth zwischen die Felsen. Der Weg ist durch sogenannte „Cairns“ oder auf deutsch „Steinmännchen“ gut gekennzeichnet. In der Broschüre des Nationalparks steht eine Warnung: „Es ist leichter auf einen Sandstein zu klettern als herunter“. Das bewahrheite sich im weiteren Verlauf des Trails. Es sind doch einige schwierige Stellen zu überwinden. Ist zwar anstrengend, macht aber totzdem Spaß.
Gegen 12.45 Uhr bin ich zurück am Zeltplatz. Die Temperatur ist mittlerweile wieder bis auf 30° Celsius gestiegen.
Mein GPS sagt folgendes: Strecke 15,2 Kilometer. Zeit in Bewegung 3:30 Stunden, 419 gemachte Höhenmeter.
Ich mache bis 15:00 Uhr eine kleine Siesta – ich habe doch Urlaub…
Ich setzte den Kraftwagen in Bewegung und fahre klimaanlagenunterstützt zum „Balanced Rock“ und mache dort diverse Fotos. Danach geht es zum „Garden of Eden“. Auch hier mache ich ein paar Bilder.
Ich arbeite mich zur Double Arch vor und – mache Fotos.
Gegen 17:00 Uhr treffe ich an der Wolfe Ranch ein. Der Parkplatz ist voll und Massen strömen über den Trail in Richtung Delicate Arch. Dabei ist, laut GPS, erst um 19:05 Uhr Sonnenuntergang.
Auch ich mache mich auf den Weg. Laut Thermometer sind übrigens 33° Celsius.
Der Anstieg ist, trotz seiner nur 146 Meter Höhenunterschied und 2,4 Kilometer Länge, recht schweisstreibend.
Oben angekommen sichere ich mir einen Platz am Rande des „Kraters“ mit gutem Blick auf die Arch.
Kurz danach streiten sich zwei Fotografen lautstark über einen Platz…
Ich möchte gerne mal wissen, wie viele Fotos in der folgenden Stunde von diesem Steinbogen geschossen wurden…
Nach dem Sonnenuntergang warte ich noch eine Weile bis sich die Massen getrollt haben. Dann mache auch ich mich auf den Abstieg. Das Finden des Weges in der Dunkelheit wird, trotz der Steinmännchen, recht schwierig. In den Felsplatten tun sich doch ganz schöne Spalten auf.
Am Auto angekommen zeigt das Thermometer 34° Celsius an!
Ich fahre zurück zum Zelt und bereite mir ein Dosenchili, natürlich „dynamite hot“, zu.
Das Bier könnte auch, wie gehabt, kälter sein.
Nach dem Essen sitze ich auf der Bank und sehen mir den unglaublichen Sternenhimmel an. Da kein Mond zu sehen ist, zeichnet sich die Milchstraße als helles Band direkt über mir ab. Sternschnuppen kommen in Abständen herunter. Was ich mir gewünscht habe: mein Geheimnis!
Gute Nacht!
Kosten
- „Devils Garden“-Campground Arches NP 15 $ = 10,20 €













































































































































