Latest News
Everything thats going on at Enfold is collected here
Hey there! We are Enfold and we make really beautiful and amazing stuff.
This can be used to describe what you do, how you do it, & who you do it for.

Las Vegas
Um 06:20 Uhr klingelt mich der Wecker aus dem Schlaf. Nach einer ausgiebigen Dusche mache ich mich auf den Weg in die Parkgarage des Plaza. Um 07:15 Uhr zeigt das Thermometer des Enclave 30° Celsius. Angenehm…
Um 07:40 Uhr treffe ich im Casino „Terrible’s“ ein. Mehrere Internetseiten empfehlen das Frühstücksbuffet für 4,99 $. Mit den obligatorischen Steuern bezahle ich 5,38 $, bei meinem Wechselkurs umgerechnet 3,66 €.
Bis 08:30 Uhr probiere ich verschiedene leckere Sachen vom Buffet, die freundliche Bedienung füllt mir ungefähr 5 mal die Kaffeetasse nach.
Meine Erlebnisse am Neonschild und wie ich es schaffte
1.) ein Hochzeitspaar samt Fotografen und Beleuchter in mein Auto zu bekommen
2.) das Schwarze Schaf mit dem Paar zu fotografieren
Demnächst mehr…
Hannover – Las Vegas
Um 03:30 Uhr klingelt der Wecker. Schnell die Saeco angeorgelt und ab unter die Dusche. Das Gepäck steht schon bereit. Nach drei Aufbackbrötchen und drei Tassen Kaffee sieht der Morgen schon ganz anders aus. Die Wettervorhersagen über www.weather.com sehen sehr vielversprechend aus: Dienstag bis zu 34°, Mittwoch bis zu 36° Celsius. Auch in Springdale am Zion NP stimmen die Vorhersagen: Donnerstag 34°, Freitag 33° Celsius. Noch schnell die letzten Kleinigkeiten in die Tasche und die Balanzza zum Einsatz gebracht. Das Ergebnis: Reisetasche mit Campingausrüstung 19,2 Kilogramm, Reisetasche mit Bekleidung 18,15 Kilogramm. Und dann noch die Umhängetasche mit MacBook und Fotokram mit knapp 7 Kilogramm. Um 04:30 Uhr machen wir uns auf den Weg zum Bahnhof. Doro hat sich zum Chauffieren des Al(rad)hambras bereit erklärt. Pünktlich zur Einfahrt des ICE (04:59 Uhr) stehen wir auf dem Bahnsteig Gleis 3. Das Reservieren eines Sitzplatzes (4 €uro) hätte ich mir sparen können, der Zug ist schön leer. Hätte ich man auf Herrn Schneidereit gehört. Dafür habe ich einen Platz mit Tisch und Netzanschluss für das MacBook sicher. Um 05:18 Uhr setzt sich der Zug in Bewegung, Doro steht winkend auf dem Bahngleis. Mittlerweile habe ich den Rechner gestartet und mich über W-LAN im ICE in’s Internet eingeklinkt. Ich habe noch eine Menge Freistunden für die T-Mobile-Hotspots, bis zum Ende des Jahres werde ich die 300 Stunden eh nicht versurft haben. Unglaublich: wir sind schon im Hauptbahnhof von Göttingen.
Um 08:00 Uhr rollt der ICE in den Frankfurter Hauptbahnhof. Nach einem Wechsel von Gleis 6 zu Gleis 7 geht es um 08:10 Uhr auch schon weiter in Richtung Flughafen. Die knapp 10 Minuten verbringe ich stehend im Eingangsbereich und verzichte auf den reservierten Sitzplatz. Nach dem Eintreffen am Flughafen finde ich im Terminal B die Schalter von US-Airways und werde meine beiden schweren Gepäckstücke (37,5 Kilogramm auf der Waage der Fluggesellschaft) überraschend schnell los. Wahrscheinlich habe ich auf die Fragen: „Wer hat die Gepäckstücke gepackt?, „Wo wurden die Gepäckstücke gepackt?“, „Haben Sie gefährliche Gegenstände im Gepäck?, „Nehmen sie Gegenstände für andere Personen mit?“, „Grund der Reise?“ und „Haben sie die Gepäckstücke zwischenzeitlich unbeaufsichtigt gelassen?“ die richtigen Antworten gegeben. Mit zwei Bordkarten, einer Zollerklärung und dem „I94W“-Formular verlasse ich um 08:40 Uhr den Schalter. Zuvor erhalte ich den Hinweis, in Philadelphia mein Gepäck aufzunehmen, durch den Zoll zu gehen und die Taschen danach gleich wieder auf das Band zu legen. Ich muss um 12:05 Uhr am Gate B62 sein und nutze die Zeit für einen Kaffee und ein Salami-Brötchen. Ein Streuseltaler wandert als Reisegepäck in die Tasche. Übrigens habe ich Platz 14C auf dem Flug nach Philadelphia und Platz 8D auf dem Flug nach Las Vegas.
So, MacBook zuklappen und Leute gucken… Bis später!
11:38 Uhr
Ich schleiche ein wenig durch den Terminal und gucke mir Leute an – sehr interessant. Ich trinke die mitgebrachte Aldi-Apfelschorle und beobachte einen Mann, der in den Mülleimern stöbert. Innerhalb von zwei Minuten angelt er 5 PET-Pfandflaschen aus dem Eimer – hochgerechnet auf eine Stunde ein guter Schnitt. Kur bevor die Flasche leergetrunken ist, kommt eine ältere Dame mit einem Gepäckwagen vorbei und schaut auf die Flasche. Sie spricht mich auf einer mir unbekannten Sprache an. Ich gebe ihr die geleerte Flasche und sage „bitteschön“. Sie guckt mich an und sagt gebrochen: „Ich wünsche ihnen einen guten Flug“. Sie verstaut die Flasche in einer Tasche auf dem Gepäcktrolley und schleicht davon.
Ich gehe durch die Sicherheitskontrolle und darf alles ablegen. Die Schuhe darf ich anbehalten. Da meine Zip-Hose über diverse Reissverschlüsse verfügt, geht der Metalldetektor los und ich werde in das Durchsuchungsabteil gebeten… Trotzdem geht die Kontrolle schnell über die Bühne.
Nach dem Passieren der Passkontrolle (Pass gescannt – keine Suchvermerke) stehe ich im Transitbereich. Im Gatebereich steht eine lange Schlange von Leuten. Ich biege in Richtung Gate B62 ab und stehe – vor einer Sicherheitskontrolle… Also das ganze Spiel nochmal. Warum, kann mir keiner erklären. Auch diese Kontrolle überstehe ich ohne Schuhausziehen. Ich hebe meine „Pfötchen“ nach Aufforderung hoch und die Flunken werden detektiert…
Vor dem Betreten des Wartebereiches im Gate muss ich meinen Pass vorzeigen und werde, ohne vorherige Belehrung, befragt.
„Was haben sie im Flughafen eingekauft?“ – „Eine Streuselschnecke!“
Keine Ahnung ob die amerikanische Lady der Fluggesellschaft weiss, was eine Streuselschnecke ist. Jedenfalls darf ich passieren.
Im Warteraum setze ich mich in eine Ecke und krame das MacBook raus.
Kurz danach erscheinen die Flugbegleiterinnen und setzen sich neben mich. Hoffentlich ist der Flieger deutlich jünger…
Als Bordlektüre nehme ich mir eine Welt Kompakt und das internationale Männermagazin „Maxim“. Mal sehen, was da so drin steht.
So, noch ein letztes Gespräch per Mobilephone – dann geht es an Bord.
14:33 Uhr
Mit einem Vorfeldbus werden wir zur Maschine gefahren. Der Flieger (übrigens eine 767) startet um 13:07 Uhr mit einer kleinen Verspätung. Ich habe Glück: eine komplette Dreierreihe für mich alleine. Und mehr Beinfreiheit als bei KLM. Die Flugbegleiterin spricht mich vor dem Rollen an und will mich drei Reihen vor an den rechten Notausgang setzen. Als sie meine deutsche Tageszeitung sieht, nimmt sie einen anderern Passagier in’s Visier. Sie begründet es den Passagieren am Notausgang damit, dass sie im Notfall englisch sprechende Personen an der Position benötige.
Ein Passagier aus der Reihe hinter mir rutscht nach vorne und macht es sich auf dem ganz rechten Sitz bequem, wird aber sofort von der Stewardess zurückgepfiffen. :-)) Mehr Platz für mich – richtig ungewohnt.
Ich bin gerade am wegdämmern als mich um 14:10 Uhr die Frage „Chicken or Pasta“ erreicht. Ich entscheide mich spontan für Pasta und bekomme einen lauwarmen Makkaroniauflauf. Dazu eine Cola mit viel Eis, die ist kostenlos. Für Bier oder Wein wollen sie 7 $ oder 5 € haben.
Leider ist das Audiosystem ausgefallen – also kein Film.
Spät am Abend
Aufgrund Zeitmangel in Kurzform:
17:30 Uhr MESZ: wir überfliegen Grönland
22:09 Uhr MESZ / 16:09 Uhr local: Landung Philadelphia
05:13 Uhr MESZ / 05:13 Uhr local: Landung Las Vegas
06:30 Uhr MESZ / 21:30 Uhr local: Übernahme des SUV bei Alamo
Kurz Einkaufen bei Walmart
Einchecken im Hotel
Bier trinken
10:00 MESZ / 01:00 Uhr local: schlafen gehen
Planung
Am 22. September geht es wieder über den Großen Teich:
Mit Flug US0703 von Frankfurt über Philadelphia nach Las Vegas. Nach zwei Nächten im Spielerparadies werde ich mich mit dem SUV auf den Weg in die Wüste und in Nationalparks machen und nach dem Überqueren der Rocky Mountains Kurs auf Albuquerque / Neu Mexico nehmen. Pünklich zur Eröffnung des weltgrößten Ballonfestivals werde ich dort eintreffen. Danach geht es Richtung Denver / Colorado und von dort über Charlotte / North Carolina wieder zurück nach Frankfurt. Insgesamt werde ich 16 Tage in Amerika verbringen, davon wieder einige Tage im Zelt in der großartigen Natur.
Ich nehme Euch gerne mit auf die Reise, ebenso wie mein MacBook. Da ich auf regelmäßige Internetzugänge hoffe (ausser in den Nationalparks – da sind ja zum Teil noch nicht mal Duschen), werde ich Euch mit neuen Berichten „beglücken“.
Also, schaut regelmäßig rein – es gibt auch Fotos von Hoodoos, Creeks, Canyons und Highways…
geplant:
September 2008 – Südwesten der USA
Vorwort
14. Juni 2008: ich sitze im Flugzeug über dem Atlantik, die Blenden vor den Fenstern sind herabgelassen, viele Passagiere schlafen auf dem Nachtflug von Los Angeles nach Amsterdam. Ich denke an meinen kleinen Bruder Uli, der gerade in der Medizinischen Hochschule Hannover liegt und sich von seiner Leberoperation erholt. Vor zwei Jahren hat man bei ihm, im Rahmen einer augenärztlichen Untersuchung, geraten seinen Leberfleck im Augenwinkel von einem Hautarzt untersuchen zu lassen. Nach dem Entfernen stellten die Ärzte eine schreckliche Diagnose: malignes Melanom – auch als schwarzer Hautkrebs bekannt. Es folgte eine langwierige und anstregende Interferon-Therapie für Uli. Kurz vor dem Urlaub wurden dann verdächtige Gewebeveränderungen an der Leber festgestellt…
In mir reift ein Gedanke: „Wie wäre es, wenn ich mit Uli im Herbst nach Las Vegas fliegen und von dort aus eine „Männertour“ durch die Nationalparks machen würde? Das könnte Uli vielleicht auf andere Gedanken bringen und er hätte etwas, auf dass er sich freuen könnte…
Nach der Rückkehr sprach ich Eva auf meine Idee an. Ohne irgendwelche Bedenken stimmte sie sofort zu.
Im Krankenhaus sprach ich Uli auf meinen Plan an. Spontan zeigte sich Interesse in seinem Gesicht, gefolgt mit Gedanken über die Finanzierung der Reise. Ich beruhigte ihn und wies auf den günstigen Wechselkurs und die geringen Kosten im Urlaub hin. Den Flug würde er im Vorgriff auf zukünftige Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke bekommen. Er grinste…
Leider kam es ganz anders… Nach abgeheilter Operationsnarbe wurden weitere bildgebende Untersuchung durchgeführt – und es wurden Metastasen im Gehirn gefunden. Nun folgte eine Therapie mit Bestrahlungen und einer parallel laufenden Chemotherapie, die Uli sehr belastete. Bald zeichnete sich ab, dass Uli den Strapazen der geplanten Reise nicht gewachsen sein würde. Ich war mir nicht sicher, ob ich die Reise antreten sollte. Gedanken gingen hin und her – letztendlich entschloss ich mich, die geplante Tour alleine – aber in Gedanken mit Uli – zu machen.
WWM Bad Hindelang – Tag 2 – Nachtrag
So, das Ballonglühen hat stattgefunden. Viele Zuschauer standen neben dem Startfeld und haben die beleuchteten Ballone bewundert.
Nach dem Glühen traf sich die Crew in einer Wirtschaft zu Wurstsalat und Rouladen. Bier gab es natürlich auch!
Mal schauen, wie sich der Wind am Alpenrand entwickelt. Der Ballonwetterbericht sieht Windboen voraus, der Mittelwind ist fahrbar.
Nach dem Briefing um 09:00 Uhr sehen wir weiter!
Ballonfahrt Lahe – Misburg
Die Wetterdaten versprachen genügend Wind um eine Landefläche ausserhalb der Stadt zu erreichen. Nach dem Start stellte ich jedoch fest, dass die Windverhältnisse „etwas merkwürdig“ waren. Die Landung erfolgte ohne Probleme in Hannover-Misburg auf der Straße vor dem Schwimmbad.
Hier ein Track der Fahrt auf Google Maps:
Meinen Mitfahrern scheint es trotzdem gefallen zu haben:
An den unerschrockenen und wohlerfahrenen Aeronauten von Traue zu Neuwarmbüchen!
Sei Er unseres tiefen Dankes versichert ob der beschaulichen Fahrt über die Misburger Wälder unserer Landeshauptstadt die uns so unvergesslich das Herz erfreuete und mit ihrer Landung unter allergrößten Widrigkeiten und drangvoller Enge ob er kleinen Häuschen des dort siedelnden Volkes noch heute höher schlagen lässet. Wir sind des Lobes voll für diese höchst kundige Landung und die wohlbehaltene Rückkehr zur Erde. Die Verletzung der kostbaren Hülle durch ein widerspenstiges Zweiglein eines Baumes bedauern wir zutiefst und hoffen, Er kann den Schaden gar bald repaireren.
Noch lange wird das gaffende Volk über diese hervorragende Tat zu schwätzen wissen.
Auch wir werden nicht müde, unseren geneigten Zuhörern damit Kurzweil zu bereiten.
Wie wir vernahmen, will Er das Abenteuer der Luftfahrt bald auch in der Neuen Welt wagen und wir wünschen Ihm dafür GLück ab und gut Land.
Aus dem Calenberger Lande grüßen wir nun unseren mutigen Aeronauten und übermitteln Ihm mit unserem schnellsten Kurier Email gar wohlfeine bewegte Bilder dieses so vortrefflichen Ereignisses.
Herzog Armin Tänzer…über den fruchtbaren Äckern der Landeshauptstadt….
und
Baronin Dagmar Tänzer…über dem Laher Graben….